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Lkw-Fahrer CE in Doppelbesatzung – aktuelle Jobs

Aktuelle Jobs für CE-Fahrer in Doppelbesatzung. Vergleichen Sie Stellen im Linien-, Express- und Fernverkehr.

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Lkw-Fahrer CE in Doppelbesatzung – aktuelle Jobs

Aktuelle Jobs für CE-Fahrer in Doppelbesatzung

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Stellenangebote für Lkw-Fahrer der Klasse CE, die einen Sattel- oder Gliederzug gemeinsam mit einem zweiten Fahrer führen. Doppelbesatzungen werden besonders bei langen, zeitkritischen oder fest getakteten Transporten eingesetzt.

Die Angebote unterscheiden sich nach Fahrzeug, Auflieger, Touren, festem oder wechselndem Fahrerpartner, Arbeitszeitmodell, Übernachtungen und erforderlicher Berufserfahrung.

Was bedeutet Doppelbesatzung beim Lkw?

Bei einer Doppelbesatzung teilen sich zwei qualifizierte Fahrer die Führung eines Fahrzeugs. Während ein Fahrer den Lkw lenkt, befindet sich der zweite Fahrer im Fahrzeug und kann nach den vorgeschriebenen Wechseln die Fahrt übernehmen.

Das rechtliche Fachwort lautet Mehrfahrerbetrieb. In Stellenanzeigen und bei der Jobsuche werden häufiger folgende Begriffe verwendet:

  • Doppelbesatzung
  • Lkw-Fahrer im Zweifahrerbetrieb
  • CE-Fahrer in Doppelbesatzung
  • Fahrerteam
  • Teamfahrer
  • Lkw-Teamfahrer
  • Fernfahrer im Fahrerteam
  • Mehrfahrerbetrieb

Nach der europäischen Definition liegt Mehrfahrerbetrieb vor, wenn sich während des Fahrzeitraums mindestens zwei Fahrer im Fahrzeug befinden. Nur während der ersten Stunde ist die Anwesenheit des zweiten Fahrers nicht zwingend; für den restlichen Zeitraum muss er anwesend sein.

Ist Doppelbesatzung dasselbe wie eine Einarbeitungsfahrt?

Nein. Eine reguläre Doppelbesatzung ist ein dauerhaftes oder wiederkehrendes Arbeitsmodell mit zwei einsatzberechtigten Fahrern.

Bei einer Einarbeitungsfahrt begleitet dagegen häufig ein erfahrener Fahrer einen Berufseinsteiger, um Fahrzeug, Tour und Arbeitsabläufe zu erklären. Dabei kann ebenfalls eine zweite Person im Führerhaus sitzen, ohne dass die Stelle langfristig als Doppelbesatzung organisiert ist.

Merkmal Doppelbesatzung Einarbeitungsfahrt
Zweck Gemeinsame Durchführung langer oder zeitkritischer Touren Einführung eines Fahrers in Fahrzeug und Arbeitsablauf
Dauer Dauerhaft oder regelmäßig möglich Meist zeitlich begrenzt
Fahrerwechsel Beide Fahrer übernehmen selbstständig Fahrzeiten Abhängig von Qualifikation und Einarbeitung
Tourenplanung Von Beginn an für ein Fahrerteam geplant Stelle kann später als Einzelfahrer fortgeführt werden

Warum werden Lkw in Doppelbesatzung gefahren?

Doppelbesatzungen ermöglichen eine längere Nutzung des Fahrzeugs, ohne dass ein einzelner Fahrer seine persönlichen Lenkzeitgrenzen überschreitet.

Das Modell wird besonders genutzt bei:

  • zeitkritischen Lieferungen
  • langen Linienverkehren
  • Express- und Sondertransporten
  • Fahrten zwischen weit entfernten Logistikzentren
  • internationalen Fernverkehrstouren
  • Automobil- und Produktionslogistik
  • Transporten mit festen Ankunftsfenstern
  • Touren mit kurzen Fahrzeugstillstandszeiten

Die Doppelbesatzung hebt die individuellen Lenk-, Arbeits- und Ruhezeitvorschriften nicht auf. Jeder Fahrer muss seine eigenen Zeiten korrekt einhalten und dokumentieren.

Wie arbeitet ein Fahrerteam zusammen?

Eine gut funktionierende Doppelbesatzung teilt nicht nur die Fahrzeiten, sondern organisiert auch die übrigen Aufgaben gemeinsam.

Dazu können gehören:

  • Abstimmung der Fahrerwechsel
  • Planung von Tank-, Lade- und Ruhezeiten
  • Kontrolle der Tourenunterlagen
  • Kommunikation mit der Disposition
  • gemeinsame Fahrzeugkontrolle
  • Überwachung der Be- und Entladung
  • Kontrolle der Ladungssicherung
  • Navigation und Prüfung der Zufahrten
  • Vorbereitung der nächsten Lieferstelle
  • Meldung von Verspätungen oder technischen Problemen

Eine klare Aufgabenverteilung ist besonders wichtig, wenn die Tour über mehrere Tage oder durch verschiedene Länder führt.

Müssen sich die Fahrer alle 4,5 Stunden abwechseln?

Nein. Ein Fahrerwechsel muss nicht automatisch genau nach jeweils 4,5 Stunden stattfinden. Entscheidend ist, dass jeder Fahrer nach spätestens 4,5 Stunden eigener Lenkzeit die vorgeschriebene Fahrtunterbrechung einlegt, sofern er nicht bereits eine Ruhezeit beginnt.

Die Unterbrechung beträgt grundsätzlich mindestens 45 Minuten. Sie kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch in einen Abschnitt von mindestens 15 Minuten und einen anschließenden Abschnitt von mindestens 30 Minuten geteilt werden.

In der Praxis richtet sich der Wechsel zusätzlich nach:

  • Verkehrslage
  • geeigneten Park- und Wechselplätzen
  • Be- und Entladeterminen
  • bisheriger Lenkzeit beider Fahrer
  • anderen Arbeiten während der Tour
  • dem geplanten Tages- und Wochenablauf

Wie lange darf jeder Fahrer lenken?

Die tägliche Lenkzeit gilt für jeden Fahrer einzeln. Sie beträgt grundsätzlich höchstens neun Stunden und darf zweimal innerhalb einer Woche auf zehn Stunden verlängert werden.

Zusätzlich gelten pro Fahrer:

  • höchstens 56 Stunden Lenkzeit in einer Woche
  • höchstens 90 Stunden Lenkzeit innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Wochen
  • eine Fahrtunterbrechung nach spätestens 4,5 Stunden Lenkzeit
  • die vorgeschriebenen täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten

Diese Grenzen gelten auch dann, wenn sich zwei Fahrer im Fahrzeug befinden.

Kann ein Lkw in Doppelbesatzung 18 oder 20 Stunden fahren?

Zwei Fahrer können zusammen deutlich mehr Fahrzeuglenkzeit abdecken als ein Einzelfahrer. Eine pauschale Aussage von genau 18 oder 20 Stunden ist jedoch unvollständig.

Die tatsächlich mögliche Fahrzeugbewegung hängt unter anderem ab von:

  • der individuellen Lenkzeit beider Fahrer
  • der Nutzung verlängerter Tageslenkzeiten
  • vorgeschriebenen Pausen
  • Be- und Entladearbeiten
  • Warte- und Bereitschaftszeiten
  • Verkehr und Fahrverboten
  • dem Beginn der vorherigen Ruhezeit
  • der erforderlichen nächsten täglichen Ruhezeit

Im Mehrfahrerbetrieb muss jeder Fahrer innerhalb von 30 Stunden nach dem Ende seiner vorherigen täglichen oder wöchentlichen Ruhezeit eine neue tägliche Ruhezeit von mindestens neun Stunden genommen haben.

Die Tour darf deshalb nicht allein anhand einer theoretischen Summe der Fahrstunden geplant werden.

Kann der zweite Fahrer während der Fahrt Pause machen?

Ja. Der zweite Fahrer kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Fahrtunterbrechung von 45 Minuten im fahrenden Fahrzeug einlegen. Während dieser Zeit darf er den fahrenden Kollegen nicht unterstützen.

Eine solche Unterbrechung kann beispielsweise anerkannt werden, wenn der zweite Fahrer:

  • keine Navigationsaufgaben übernimmt
  • keine Dokumente bearbeitet
  • den Fahrer nicht bei der Fahrzeugführung unterstützt
  • keine andere Arbeit ausführt
  • die Zeit ausschließlich zur Erholung nutzt

Die Europäische Kommission weist darauf hin, dass die im fahrenden Fahrzeug verbrachte 45-minütige Unterbrechung zusammenhängend genommen werden kann. Die weitere Zeit auf dem Beifahrersitz wird grundsätzlich als Bereitschaftszeit und nicht automatisch als Pause behandelt.

Ist die Zeit auf dem Beifahrersitz immer Ruhezeit?

Nein. Beifahrerzeit ist nicht automatisch tägliche Ruhezeit. Je nach konkreter Tätigkeit und Aufzeichnung kann sie als Fahrtunterbrechung, Bereitschaftszeit oder andere Arbeitszeit zu bewerten sein.

Situation Mögliche Einordnung
45 Minuten ohne Unterstützung des fahrenden Kollegen Kann als Fahrtunterbrechung genutzt werden
Warten auf den nächsten Fahrerwechsel In der Regel Bereitschaftszeit
Navigation, Dokumentation oder aktive Unterstützung Keine Erholungspause
Ununterbrochene tägliche Ruhe bei stehendem Fahrzeug Kann bei geeigneter Schlafmöglichkeit als Ruhezeit genutzt werden

Die Fahrer müssen ihre Tätigkeiten und Zeiten entsprechend den geltenden Vorschriften korrekt erfassen.

Wie funktioniert die tägliche Ruhezeit bei Doppelbesatzung?

Im Mehrfahrerbetrieb muss jeder Fahrer innerhalb eines Zeitraums von 30 Stunden eine tägliche Ruhezeit von mindestens neun zusammenhängenden Stunden nehmen. Die Frist beginnt mit dem Ende der vorherigen täglichen oder wöchentlichen Ruhezeit.

Wird die tägliche Ruhezeit im Fahrzeug verbracht, muss das Fahrzeug stehen und über eine geeignete Schlafmöglichkeit für jeden ruhenden Fahrer verfügen. Eine tägliche Ruhezeit kann nicht während der normalen Fahrt auf dem Beifahrersitz oder im Bett eines fahrenden Lkw genommen werden.

Wie funktioniert die wöchentliche Ruhezeit?

Die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit beträgt mindestens 45 zusammenhängende Stunden. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann eine wöchentliche Ruhezeit auf mindestens 24 Stunden reduziert werden; die Verkürzung muss entsprechend ausgeglichen werden.

Innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Wochen sind grundsätzlich entweder zwei regelmäßige Wochenruhezeiten oder eine regelmäßige und eine reduzierte Wochenruhezeit erforderlich.

Eine regelmäßige Wochenruhezeit von mindestens 45 Stunden darf nicht in der Fahrerkabine verbracht werden.

Welche Aufgaben übernimmt ein CE-Fahrer in Doppelbesatzung?

Die Aufgaben entsprechen grundsätzlich einer regulären CE-Fahrerstelle, werden aber innerhalb des Fahrerteams abgestimmt.

Zu den möglichen Aufgaben gehören:

  • Fahren eines Sattel- oder Gliederzugs
  • Wechsel mit dem zweiten Fahrer
  • Abfahrtskontrolle von Zugmaschine und Auflieger
  • An- und Abkuppeln des Aufliegers
  • Kontrolle der Ladungssicherung
  • Überwachung der Be- und Entladung
  • Bearbeitung von Fracht- und Lieferdokumenten
  • Anmeldung an Lagern, Terminals und Werken
  • Kommunikation mit Disposition und Kunden
  • Planung der Fahrerwechsel und Ruhezeiten
  • Meldung von Schäden, Störungen und Verspätungen
  • Übergabe des Fahrzeugs an den Fahrerpartner

Der genaue Aufgabenbereich richtet sich nach Transportart und Stellenangebot.

Welche Transporte werden in Doppelbesatzung durchgeführt?

Doppelbesatzungen werden besonders bei langen, termingebundenen und zeitkritischen Transporten eingesetzt.

Typische Bereiche sind:

  • Automobillogistik
  • Express- und Sonderfahrten
  • Linienverkehr zwischen Logistikzentren
  • Paket- und Stückgutlinien
  • hochwertige oder zeitkritische Industriegüter
  • Frischwaren- und Kühltransporte
  • nationale und internationale Fernverkehre
  • Messe- und Veranstaltungstransporte
  • Fahrzeug- und Teiletransporte
  • feste A-B-Verbindungen

Eine Doppelbesatzung ist nicht an einen bestimmten Aufliegertyp gebunden.

Welche Fahrzeuge werden eingesetzt?

Je nach Stellenangebot kann das Fahrerteam mit unterschiedlichen Fahrzeugkombinationen arbeiten.

  • Sattelzug mit Planenauflieger
  • Sattelzug mit Kofferauflieger
  • Kühlauflieger
  • Megatrailer
  • BDF-Wechselbrückenzug
  • Tandem- oder Gliederzug
  • Autotransporter
  • Containerchassis
  • andere Spezialfahrzeuge

Bei spezialisierten Fahrzeugen können zusätzliche Erfahrung oder Qualifikationen erforderlich sein.

Welche Voraussetzungen gelten?

Beide Fahrer müssen die für das eingesetzte Fahrzeug und den konkreten Transport erforderlichen Qualifikationen besitzen.

Je nach Stelle können verlangt werden:

  • Führerschein der Klasse CE
  • gültige Fahrerkarte
  • gültiger Fahrerqualifizierungsnachweis
  • Erfahrung mit Sattel- oder Gliederzügen
  • Kenntnisse der Lenk- und Ruhezeiten
  • Kenntnisse der Ladungssicherung
  • Erfahrung im nationalen oder internationalen Fernverkehr
  • Deutsch- oder Englischkenntnisse
  • ADR-Bescheinigung bei entsprechenden Transporten
  • Bereitschaft zu Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsfahrten
  • Bereitschaft zu mehrtägigen gemeinsamen Touren

Verbindlich sind ausschließlich die Anforderungen der jeweiligen Stellenanzeige.

Braucht man Erfahrung mit Doppelbesatzung?

Nicht jede Stelle setzt vorherige Erfahrung im Zweifahrerbetrieb voraus. Eine selbstständige und sichere Fahrpraxis mit schweren Fahrzeugkombinationen kann jedoch besonders wichtig sein.

Von Vorteil sind Erfahrungen in folgenden Bereichen:

  • Fernverkehr
  • Nacht- und Linienverkehr
  • Fahrerwechsel während längerer Touren
  • gemeinsame Tourenplanung
  • korrekte Bedienung des Fahrtenschreibers
  • Kommunikation mit mehreren Dispositionen
  • Arbeit mit festen Lieferzeitfenstern
  • mehrtägige Aufenthalte im Fahrzeug

Gibt es Doppelbesatzungs-Jobs für Berufseinsteiger?

Bei ausgewählten Stellen kann eine Doppelbesatzung auch für die Einarbeitung eines neuen CE-Fahrers genutzt werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jede Teamfahrerstelle für Bewerber ohne Berufserfahrung geeignet ist.

Vor der Bewerbung sollte geprüft werden:

  • ob Berufseinsteiger ausdrücklich zugelassen sind
  • ob der zweite Fahrer als Trainer oder regulärer Partner eingesetzt wird
  • wie lange die Einarbeitung dauert
  • wann eigene Fahrzeiten übernommen werden
  • welche Vorerfahrung erwartet wird
  • ob nach der Einarbeitung Einzel- oder Doppelbesatzung vorgesehen ist

Fester oder wechselnder Fahrerpartner?

Ein Fahrerteam kann dauerhaft zusammengestellt oder abhängig vom Dienstplan wechselnd besetzt werden.

Fester Fahrerpartner

Ein festes Team kann sich schneller auf gemeinsame Abläufe einstellen.

Mögliche Vorteile sind:

  • bekannte Fahrweise des Partners
  • eingespielte Fahrerwechsel
  • klarere Aufgabenverteilung
  • gemeinsame Planung von Pausen und Ruhezeiten
  • leichtere Organisation des Führerhauses

Wechselnde Fahrerpartner

Bei wechselnden Partnern muss sich der Fahrer regelmäßig auf andere Arbeitsweisen und Kommunikationsstile einstellen.

Wichtig sind dann:

  • klare Übergaben
  • professionelle Kommunikation
  • korrekte Information über Fahrzeugzustand und Tour
  • flexible Aufgabenverteilung
  • respektvoller Umgang im gemeinsamen Fahrerhaus

Ob ein fester Partner vorgesehen ist, sollte direkt im Stellenangebot angegeben sein.

Kann man sich gemeinsam als Fahrerteam bewerben?

Bei einzelnen Stellen können sich zwei Fahrer gemeinsam als eingespieltes Team bewerben.

Dafür sollten beide Fahrer möglichst angeben:

  • vorhandene Führerscheinklassen
  • Fahrerqualifikation und Fahrerkarte
  • gemeinsame Berufserfahrung
  • bevorzugte Fahrzeuge und Auflieger
  • Sprachkenntnisse
  • mögliche Starttermine
  • gewünschtes Arbeits- und Freizeitsystem

Ob eine gemeinsame Einstellung möglich ist, hängt von der konkreten Ausschreibung und Einsatzplanung ab.

Welche persönlichen Eigenschaften braucht ein Teamfahrer?

Doppelbesatzung verlangt neben sicherer Fahrpraxis eine hohe soziale und organisatorische Kompetenz. Zwei Fahrer verbringen über längere Zeit einen begrenzten Arbeits- und Aufenthaltsraum miteinander.

Wichtige Eigenschaften sind:

  • Zuverlässigkeit
  • Teamfähigkeit
  • klare Kommunikation
  • gegenseitige Rücksichtnahme
  • Ordnung und Sauberkeit
  • Pünktlichkeit bei Fahrerwechseln
  • ruhiger Umgang mit Konflikten
  • verantwortungsvolle Fahrzeugübergabe
  • Respekt vor den Ruhephasen des Partners
  • Bereitschaft zu gemeinsamen Entscheidungen

Welche Vorteile kann Doppelbesatzung haben?

Je nach Tour und persönlicher Arbeitsweise kann das Modell verschiedene Vorteile bieten.

  • abwechselnde Fahrzeiten
  • Unterstützung bei Navigation und Tourenorganisation
  • gemeinsame Kontrolle von Fahrzeug und Ladung
  • Unterstützung bei schwierigen Zufahrten
  • schnellere Reaktion bei Störungen
  • gemeinsame Durchführung langer Touren
  • weniger Alleinarbeit während mehrtägiger Einsätze
  • mögliche feste Linien mit klarer Tourenstruktur

Ob diese Vorteile tatsächlich bestehen, hängt vom Fahrerpartner, Dienstplan und konkreten Arbeitsplatz ab.

Welche Herausforderungen gibt es?

Die Arbeit im Fahrerteam ist nicht für jeden Fahrer geeignet. Sie verlangt die Bereitschaft, Fahrzeug, Kabine und Arbeitsabläufe dauerhaft mit einer zweiten Person zu teilen.

Mögliche Herausforderungen sind:

  • wenig Privatsphäre
  • unterschiedliche Schlaf- und Arbeitsgewohnheiten
  • wechselnde Fahrerpartner
  • Nachtfahrten und unregelmäßige Wechsel
  • begrenzter Platz im Führerhaus
  • gegenseitige Rücksichtnahme während der Pausen
  • gemeinsame Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit
  • unterschiedliche Fahrstile

Vor der Bewerbung sollte geklärt werden, ob das Arbeitsmodell zur eigenen Persönlichkeit und bevorzugten Tourenorganisation passt.

Welche Sprachkenntnisse braucht ein Fahrerteam?

Die erforderlichen Sprachkenntnisse hängen von Touren, Kunden und Disposition ab.

Der Fahrer sollte je nach Stelle:

  • sich mit seinem Fahrerpartner eindeutig verständigen können
  • Anweisungen der Disposition verstehen
  • sich an Lade- und Entladestellen anmelden
  • Probleme mit Fahrzeug oder Ladung melden
  • Transportdokumente verstehen
  • Sicherheitsanweisungen befolgen

Bei einigen Stellen reichen Grundkenntnisse oder Englisch aus. Andere Angebote verlangen kommunikative Deutschkenntnisse.

Passende Angebote finden Sie unter Lkw-Fahrer Jobs ohne Deutschkenntnisse.

Arbeitet Doppelbesatzung hauptsächlich im Fernverkehr?

Doppelbesatzungen werden besonders häufig im Fern-, Linien- und Expressverkehr eingesetzt. Sie können aber auch bei nationalen Nachtlinien oder speziellen regionalen Transportprojekten vorkommen.

Typische Tourenmodelle sind:

  • feste nationale Linien
  • internationale Fernverkehrstouren
  • Nachtlinien zwischen Depots
  • Begegnungsverkehr
  • Expressfahrten
  • mehrtägige Rundläufe
  • zeitkritische A-B-Verbindungen

Weitere Angebote finden Sie unter Lkw-Fahrer Jobs im Fernverkehr.

Gibt es Doppelbesatzung mit täglicher Rückkehr?

Ja. Bei festen Nachtlinien, Begegnungsverkehren oder zeitkritischen Tagestouren kann eine tägliche Rückkehr vorgesehen sein.

Achten Sie in der Stellenanzeige auf Angaben wie:

  • feste Linie
  • Begegnungsverkehr
  • tägliche Rückkehr
  • Nachtlinie
  • Rundlauf innerhalb einer Schicht
  • kein mehrtägiger Fernverkehr

Viele klassische Doppelbesatzungsstellen umfassen jedoch längere oder mehrtägige Touren.

Welche Arbeitssysteme werden angeboten?

Doppelbesatzungsstellen können abhängig von Tour und Unternehmen in verschiedenen Systemen organisiert sein.

  • reguläre Vollzeit
  • feste Linien nach Dienstplan
  • mehrtägige Touren mit anschließenden freien Tagen
  • 2/1-System
  • 2/2-System
  • 3/1-System
  • individuell geplante Einsatzblöcke

Weitere Stellen nach Arbeitssystem:

Wie setzt sich die Vergütung zusammen?

Die Vergütung hängt von der konkreten Stelle, den Touren, dem Arbeitsmodell, den Einsatzzeiten und der vorhandenen Berufserfahrung ab.

Einfluss auf die Auszahlung können unter anderem haben:

  • Grundvergütung
  • Anzahl der Einsatztage
  • nationale oder internationale Touren
  • Tag- oder Nachtlinien
  • Spesen und Erstattungen
  • Sonntags- und Feiertagszuschläge
  • gewähltes Arbeitssystem
  • zusätzliche Be- und Entladeaufgaben
  • ADR oder andere Qualifikationen
  • persönliche steuerliche Merkmale

Eine bestimmte Vergütung ist nicht automatisch mit jeder Doppelbesatzungsstelle verbunden. Maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Stellenanzeige.

Worauf sollte ich vor der Bewerbung achten?

Vergleichen Sie nicht nur die Vergütung, sondern auch die konkrete Organisation des Fahrerteams.

Wichtige Angaben sind:

  • fester oder wechselnder Fahrerpartner
  • Möglichkeit einer gemeinsamen Bewerbung
  • Fahrzeug- und Aufliegertyp
  • nationale oder internationale Touren
  • feste Linie oder wechselnde Ziele
  • Tag- oder Nachtfahrten
  • tägliche Rückkehr oder mehrtägige Einsätze
  • Schlaf- und Ruheorganisation
  • Be- und Entladeaufgaben
  • erforderliche Berufserfahrung
  • Sprachkenntnisse
  • ADR-Anforderung
  • Arbeits- und Freizeitsystem
  • Vergütung und Zuschläge

Verbindlich sind ausschließlich die Bedingungen der ausgewählten Stellenanzeige.

Wie bewerbe ich mich für eine Doppelbesatzung?

Wählen Sie eine passende Stellenanzeige aus und senden Sie Ihre Bewerbung über das dort bereitgestellte Verfahren.

Halten Sie möglichst folgende Angaben bereit:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Führerschein der Klasse CE
  • Fahrerkarte und Fahrerqualifikation
  • bisherige Berufserfahrung
  • Erfahrung in Doppelbesatzung
  • Erfahrung im nationalen oder internationalen Fernverkehr
  • gefahrene Fahrzeug- und Aufliegertypen
  • vorhandene ADR-Qualifikation
  • Sprachkenntnisse
  • gewünschtes Arbeitssystem
  • eigener Fahrerpartner, falls vorhanden
  • möglicher Eintrittstermin

Weitere Positionen finden Sie unter aktuelle Lkw-Fahrer-CE-Jobs und in der Übersicht aller Stellenangebote für Fahrer.

Häufige Fragen zu CE-Jobs in Doppelbesatzung

Was bedeutet Doppelbesatzung?

Doppelbesatzung bedeutet, dass zwei qualifizierte Fahrer gemeinsam mit einem Lkw unterwegs sind und sich bei der Fahrzeugführung abwechseln.

Wie lautet der rechtliche Begriff?

Der rechtliche Fachbegriff lautet Mehrfahrerbetrieb. In Stellenanzeigen werden häufiger Doppelbesatzung, Zweifahrerbetrieb oder Fahrerteam verwendet.

Müssen beide Fahrer von Beginn an im Fahrzeug sein?

Während der ersten Stunde des Mehrfahrerbetriebs ist die Anwesenheit des zweiten Fahrers optional. Danach muss er während des restlichen Zeitraums anwesend sein.

Müssen sich die Fahrer genau alle 4,5 Stunden abwechseln?

Nein. Nach spätestens 4,5 Stunden eigener Lenkzeit benötigt der jeweilige Fahrer eine Fahrtunterbrechung. Der konkrete Fahrerwechsel kann abhängig von Tour und Arbeitsablauf anders geplant werden.

Wie lange darf jeder Fahrer täglich fahren?

Die tägliche Lenkzeit beträgt grundsätzlich höchstens neun Stunden. Zweimal pro Woche kann sie auf zehn Stunden verlängert werden.

Wie hoch ist die maximale Lenkzeit in zwei Wochen?

Jeder Fahrer darf innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Wochen höchstens 90 Stunden lenken.

Kann der zweite Fahrer im fahrenden Lkw Pause machen?

Eine 45-minütige Fahrtunterbrechung kann im fahrenden Fahrzeug genommen werden, wenn der zweite Fahrer den aktuell fahrenden Kollegen nicht unterstützt.

Ist die gesamte Beifahrerzeit eine Pause?

Nein. Nur eine entsprechend genutzte Fahrtunterbrechung kann als Pause gelten. Die übrige Zeit wird häufig als Bereitschaftszeit erfasst.

Kann die tägliche Ruhezeit während der Fahrt genommen werden?

Nein. Eine tägliche Ruhezeit im Fahrzeug setzt voraus, dass der Lkw steht und eine geeignete Schlafmöglichkeit vorhanden ist.

Wie lang ist die tägliche Ruhezeit im Mehrfahrerbetrieb?

Jeder Fahrer muss innerhalb von 30 Stunden eine tägliche Ruhezeit von mindestens neun Stunden genommen haben.

Ist Doppelbesatzung nur im internationalen Fernverkehr üblich?

Nein. Sie wird auch auf nationalen Linien, Nachtverkehren, Expressfahrten und festen Verbindungen zwischen Logistikzentren eingesetzt.

Hat man immer denselben Fahrerpartner?

Nicht automatisch. Je nach Stelle wird mit einem festen oder wechselnden Fahrerpartner gearbeitet.

Können sich zwei Fahrer gemeinsam bewerben?

Bei ausgewählten Stellen können sich bereits eingespielte Fahrer gemeinsam bewerben. Ob das möglich ist, steht im jeweiligen Angebot.

Gibt es Doppelbesatzung für Berufseinsteiger?

Einige Stellen nutzen begleitete Touren zur Einarbeitung. Reguläre Doppelbesatzungsstellen können jedoch selbstständige CE-Fahrpraxis voraussetzen.

Welche Fahrzeuge werden gefahren?

Möglich sind unter anderem Sattelzüge mit Plane, Koffer, Kühlung oder Megatrailer sowie BDF- und Gliederzüge.

Welche Sprachkenntnisse werden benötigt?

Die Anforderungen hängen von Fahrerpartner, Disposition und Kundenkontakt ab. Je nach Stelle werden Deutsch- oder Englischkenntnisse verlangt.

Gibt es Stellen mit täglicher Rückkehr?

Ja. Bei festen Nachtlinien und Begegnungsverkehren kann eine tägliche Rückkehr vorgesehen sein. Viele andere Angebote umfassen mehrtägige Touren.

Wo finde ich aktuelle Stellen in Doppelbesatzung?

Die aktuell verfügbaren Angebote finden Sie oberhalb dieses Kategorietextes. Öffnen Sie eine Anzeige, um Fahrerpartner, Touren, Fahrzeug, Arbeitssystem und Anforderungen zu vergleichen.

Jetzt einen Job als CE-Fahrer in Doppelbesatzung finden

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Alle verbindlichen Informationen zu Fahrerpartner, Fahrzeug, Touren, Arbeitszeiten, Vergütung und Anforderungen finden Sie direkt in der jeweiligen Stellenanzeige.