Filter

Lokführer Jobs in Deutschland – Personenverkehr

Aktuelle Jobs für Lokführer und Triebfahrzeugführer. Vergleichen Sie Stellen im Regional-, S-Bahn- und Fernverkehr.

Diese Unternehmen vertrauen uns:

REWE Geis Metro Edeka DHL
Alle 0 Ergebnisse werden angezeigt
No job found.

Ändere deine Suchkriterien oder fülle das Bewerbungsformular aus. Wir informieren dich, sobald neue passende Stellenangebote verfügbar sind.

Alle Stellenangebote ansehen

Lokführer Jobs in Deutschland – Triebfahrzeugführer im Personenverkehr

Aktuelle Jobs für Lokführer im Personenverkehr

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Stellenangebote für Lokführer und Triebfahrzeugführer im Personenverkehr. Mögliche Einsatzbereiche sind Regionalbahnen, S-Bahnen, Fernverkehrszüge, Überführungsfahrten und betriebliche Rangierbewegungen.

Die Stellen unterscheiden sich unter anderem nach Fahrzeugbaureihe, Streckennetz, Schichtmodell, Einsatzort, erforderlicher Zusatzbescheinigung und vorhandener Berufserfahrung.

Was ist ein Lokführer?

Ein Lokführer führt Lokomotiven, ein Lokführer?

Ein Lokführer führt Triebzüge und andere Eisenbahnfahrzeuge eigenständig und sicher. Er beachtet Signale, Fahrpläne, Geschwindigkeitsvorgaben und betriebliche Anweisungen.

Zu den zentralen Aufgaben gehören die Vorbereitung des Fahrzeugs, die sichere Durchführung der Zugfahrt und das richtige Verhalten bei Störungen oder Abweichungen vom Regelbetrieb.

Typische Berufsbezeichnungen sind:

  • Lokführer
  • Triebfahrzeugführer
  • Triebfahrzeugführer im Personenverkehr
  • Eisenbahnfahrzeugführer
  • S-Bahn-Fahrer
  • Regionalbahnfahrer
  • Lokführer im Nahverkehr
  • Lokführer im Fernverkehr

Lokführer oder Triebfahrzeugführer – was ist der Unterschied?

„Lokführer“ ist die gebräuchliche Berufsbezeichnung, während „Triebfahrzeugführer“ der formellere eisenbahnrechtliche Begriff ist. In Stellenanzeigen werden beide Begriffe häufig für dieselbe Tätigkeit verwendet.

Der Begriff Triebfahrzeug umfasst nicht nur klassische Lokomotiven. Dazu können auch elektrische oder dieselbetriebene Triebzüge, Steuerwagenverbände und andere Fahrzeuge mit eigenem Antrieb gehören.

Ist ein Zugführer dasselbe wie ein Lokführer?

Nein. Lokführer und Zugführer sind unterschiedliche Funktionen.

Funktion Typische Aufgabe
Lokführer Führt das Triebfahrzeug und verantwortet die sichere Zugfahrt
Zugführer Übernimmt je nach Verkehrsunternehmen Aufgaben im Zug- und Fahrgastbetrieb

In bestimmten Betriebskonzepten können Aufgaben unterschiedlich verteilt sein. Die Begriffe sollten in Stellenanzeigen dennoch nicht als Synonyme verwendet werden.

Welche Aufgaben hat ein Lokführer?

Der Lokführer sorgt für die sichere und planmäßige Durchführung der Zugfahrt.

Zu den möglichen Aufgaben gehören:

  • Übernahme und Vorbereitung des Triebfahrzeugs
  • Kontrolle der fahrzeugbezogenen Unterlagen
  • Prüfung der für die Fahrt benötigten Ausrüstung
  • Durchführung oder Mitwirkung bei vorgeschriebenen Bremsproben
  • Kontrolle von Fahrzeug- und Zugdaten
  • Beachtung von Signalen und Fahrplanvorgaben
  • Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten
  • Bedienung der Zugbeeinflussungs- und Sicherheitssysteme
  • Beobachtung des Fahrwegs
  • energieeffizientes Beschleunigen und Bremsen
  • Kommunikation mit Fahrdienstleitung, Leitstelle und Disposition
  • Reaktion auf Störungen und Unregelmäßigkeiten
  • Dokumentation besonderer betrieblicher Ereignisse
  • Abschlussarbeiten nach Ende der Fahrt

Welche Tätigkeiten tatsächlich zur Stelle gehören, wird in der jeweiligen Stellenanzeige beschrieben.

Welche Aufgaben übernimmt ein Lokführer im Personenverkehr?

Im Personenverkehr steht neben der sicheren Zugfahrt auch die zuverlässige Beförderung der Fahrgäste nach dem vorgesehenen Fahrplan im Mittelpunkt.

Abhängig vom Fahrzeug und Verkehrsunternehmen können zusätzliche Aufgaben dazugehören:

  • Freigabe oder Überwachung der Türen
  • Kontrolle der Abfahrbereitschaft
  • Abstimmung mit Zugbegleitpersonal
  • Durchführung von Fahrgastansagen
  • Information bei Verspätungen oder Streckenänderungen
  • Unterstützung bei technischen Störungen
  • Übernahme von Leer- und Bereitstellungsfahrten
  • Rangierbewegungen in Bahnhöfen oder Betriebswerken

Die genaue Aufgabenverteilung hängt vom Betriebskonzept und von der Ausstattung des Zuges ab.

Welche Arten von Lokführer-Jobs gibt es?

Lokführer im Regionalverkehr

Lokführer im Regionalverkehr verbinden Städte, Gemeinden und Verkehrsknotenpunkte innerhalb einer Region.

Typische Merkmale sind:

  • regelmäßige Fahrten auf festgelegten Strecken
  • zahlreiche Zwischenhalte
  • häufiger Fahrgastwechsel
  • kurze Wendezeiten
  • Früh-, Spät- und Wochenendschichten
  • täglicher Beginn und Abschluss am Einsatzstandort

S-Bahn-Lokführer

S-Bahn-Fahrer arbeiten häufig in dicht befahrenen Ballungsräumen. Kurze Haltestellenabstände und ein eng getakteter Fahrplan verlangen eine besonders präzise Fahrweise.

Typische Anforderungen sind:

  • genaues Anhalten am Bahnsteig
  • zügiger und sicherer Fahrgastwechsel
  • konsequente Beachtung der Signal- und Sicherungssysteme
  • ruhiges Arbeiten bei hohem Verkehrsaufkommen
  • sicheres Verhalten bei Verspätungen und Betriebsstörungen

Lokführer im Fernverkehr

Im Fernverkehr führt der Lokführer Reisezüge über längere Strecken zwischen größeren Städten und Verkehrsknotenpunkten.

Typische Merkmale sind:

  • längere Streckenabschnitte
  • höhere Fahrgeschwindigkeiten
  • unterschiedliche Betriebsstellen
  • komplexe Fahrplan- und Übergabeabläufe
  • mögliche auswärtige Dienstenden
  • Übernachtungen außerhalb des Heimatstandorts bei bestimmten Dienstplänen

Lokführer für Leer- und Überführungsfahrten

Bei Leer- oder Überführungsfahrten werden Triebfahrzeuge und Zugverbände ohne regulären Fahrgastbetrieb zwischen Bahnhöfen, Werkstätten, Abstellanlagen und Einsatzorten bewegt.

Auch für solche Fahrten sind die erforderliche Fahrberechtigung sowie passende Fahrzeug- und Infrastrukturkenntnisse notwendig.

Lokführer im Rangierdienst

Im Rangierdienst werden Fahrzeuge innerhalb von Bahnhöfen, Betriebswerken, Abstellanlagen oder Werkstattbereichen bewegt.

Zu den möglichen Aufgaben gehören:

  • Bereitstellen von Zügen
  • Umsetzen von Lokomotiven und Triebzügen
  • Zusammenstellen oder Trennen von Fahrzeugverbänden
  • Fahrten in Abstell- und Werkstattbereichen
  • Abstimmung mit Rangierpersonal und Leitstellen

Welche Fahrzeuge führt ein Lokführer im Personenverkehr?

Abhängig vom Verkehrsunternehmen können unterschiedliche Schienenfahrzeuge eingesetzt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • elektrische Triebzüge
  • Dieseltriebzüge
  • Elektrolokomotiven mit Reisezugwagen
  • Diesellokomotiven mit Reisezugwagen
  • S-Bahn-Triebzüge
  • Regionaltriebzüge
  • Fernverkehrstriebzüge
  • Rangierlokomotiven

Die Berechtigung für eine Fahrzeugart gilt nicht automatisch für jede andere Baureihe. Die erforderlichen Fahrzeugkenntnisse werden für den konkreten Einsatz nachgewiesen und regelmäßig überprüft.

Welche Dokumente braucht ein Lokführer?

Für das eigenständige Führen eines Triebfahrzeugs auf öffentlicher Eisenbahninfrastruktur sind grundsätzlich ein Triebfahrzeugführerschein und eine passende Zusatzbescheinigung erforderlich.

Triebfahrzeugführerschein

Der Triebfahrzeugführerschein bestätigt grundlegende persönliche und berufliche Voraussetzungen.

Dazu gehören insbesondere:

  • medizinische Eignung
  • psychologische Eignung
  • allgemeine Fachkenntnisse
  • Identität des Inhabers
  • Gültigkeitsdauer des Dokuments

Zusatzbescheinigung

Die Zusatzbescheinigung legt fest, welche Fahrzeuge der Lokführer führen darf und auf welcher Infrastruktur er eingesetzt werden kann.

Sie kann unter anderem Angaben enthalten zu:

  • zugelassenen Fahrzeugen und Baureihen
  • Infrastruktur und Betriebsverfahren
  • Signalsystemen
  • Zugbeeinflussungssystemen
  • Sprachkenntnissen
  • möglichen Einschränkungen

Die Zusatzbescheinigung wird durch das Unternehmen ausgestellt, das den Triebfahrzeugführer verantwortlich einsetzt.

Reicht ein Triebfahrzeugführerschein allein aus?

Nein. Der Triebfahrzeugführerschein allein berechtigt nicht automatisch zum Führen jedes Zuges auf jeder Strecke.

Zusätzlich benötigt der Fahrer die erforderlichen Nachweise für:

  • das konkrete Fahrzeug oder die entsprechende Baureihe
  • die eingesetzten Betriebsverfahren
  • Signal- und Zugbeeinflussungssysteme
  • die vorgesehene Infrastruktur
  • die notwendige Streckenkenntnis
  • die betriebliche Kommunikation

Welche vorhandenen Qualifikationen übernommen werden können und welche Ergänzungen erforderlich sind, prüft das verantwortliche Eisenbahnunternehmen.

Wer stellt die Zusatzbescheinigung aus?

Die Zusatzbescheinigung wird vom Eisenbahnunternehmen oder Infrastrukturbetreiber ausgestellt, der den Lokführer verantwortlich einsetzt.

Vor der Ausstellung muss der Fahrer die erforderlichen fahrzeug- und infrastrukturbezogenen Kenntnisse nachweisen.

Bei einem Wechsel des Unternehmens wird deshalb geprüft, welche Qualifikationen weiterhin genutzt werden können und welche betrieblichen Prüfungen oder Schulungen neu erforderlich sind.

Was bedeutet Klasse B oder B1 beim Triebfahrzeugführer?

Die Zusatzbescheinigung unterscheidet zwischen verschiedenen Einsatzklassen.

Klasse Einsatzbereich
Klasse A Rangierfahrten
Klasse B Zugfahrten im Personen- und Güterverkehr
B1 Beschränkung auf Zugfahrten im Personenverkehr
B2 Beschränkung auf Zugfahrten im Güterverkehr

Für die hier beschriebenen Stellen im Personenverkehr ist insbesondere eine entsprechende Berechtigung für Zugfahrten im Personenverkehr relevant.

Werden in einem EU-Staat ausgestellte Lokführerlizenzen anerkannt?

Ein nach dem europäischen Modell ausgestellter Triebfahrzeugführerschein kann grundsätzlich auch in anderen Mitgliedstaaten verwendet werden. Er ersetzt jedoch nicht die für den konkreten deutschen Einsatz erforderliche Zusatzbescheinigung.

Vor einem Einsatz werden unter anderem geprüft:

  • Gültigkeit des Führerscheins
  • medizinische und psychologische Eignung
  • allgemeine Fachkenntnisse
  • Fahrzeugkenntnisse
  • Kenntnisse der deutschen Betriebsverfahren
  • Signal- und Sicherungssysteme
  • Infrastruktur- und Streckenkenntnisse
  • deutsche Sprachkenntnisse

Welche Schulungen, Prüfungen oder ergänzenden Nachweise notwendig sind, hängt vom vorhandenen Qualifikationsprofil und vom geplanten Einsatz ab.

Was ist die Streckenkenntnis?

Streckenkenntnis bedeutet, dass der Lokführer die für eine sichere Fahrt erforderlichen Eigenschaften der befahrenen Strecke kennt.

Dazu können gehören:

  • Bahnhöfe und Betriebsstellen
  • Geschwindigkeitswechsel
  • Gefälle und Steigungen
  • Signalstandorte
  • Bremswege und betriebliche Besonderheiten
  • Wende- und Abstellanlagen
  • örtliche Betriebsverfahren
  • besondere Gefahrenstellen

Wie die Streckenkenntnis erworben, dokumentiert und regelmäßig überwacht wird, legt das verantwortliche Unternehmen im Rahmen seiner betrieblichen Verfahren fest.

Wie werden Fahrzeugkenntnisse nachgewiesen?

Vor dem selbstständigen Einsatz muss der Lokführer mit der jeweiligen Fahrzeugbaureihe und ihren Sicherheitssystemen vertraut sein.

Die Ausbildung kann unter anderem umfassen:

  • Aufbau und Bedienung des Führerraums
  • Antriebs- und Bremssysteme
  • Türsteuerung
  • Zugbeeinflussungssysteme
  • Fahrzeugdiagnose
  • Störungsbehandlung
  • Abschlepp- und Hilfsverfahren
  • Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten

Nach einem Fahrzeugwechsel oder bei einer neuen Baureihe können zusätzliche Schulungen und Prüfungen erforderlich sein.

Welche deutschen Signal- und Sicherungssysteme muss ein Lokführer kennen?

Die erforderlichen Kenntnisse richten sich nach der befahrenen Infrastruktur und dem eingesetzten Fahrzeug.

Je nach Stelle können Kenntnisse verlangt werden zu:

  • deutschen Signalsystemen
  • Punktförmiger Zugbeeinflussung
  • Linienförmiger Zugbeeinflussung
  • European Train Control System
  • betrieblicher Kommunikation
  • Fahrplanunterlagen und betrieblichen Anweisungen
  • Verfahren bei Störungen und Unregelmäßigkeiten

Die konkrete Kombination wird in der Stellenanzeige oder im Verlauf der betrieblichen Qualifizierung angegeben.

Welche Deutschkenntnisse braucht ein Lokführer?

Für Fahrten auf deutscher Eisenbahninfrastruktur sind grundsätzlich ausreichende Deutschkenntnisse für die sichere betriebliche Kommunikation erforderlich.

Die Sprachkenntnisse müssen eine aktive und zielgerichtete Verständigung ermöglichen:

  • im Regelbetrieb
  • bei betrieblichen Abweichungen
  • bei technischen Störungen
  • in Notfällen
  • im Kontakt mit Fahrdienstleitung und Leitstelle
  • beim Verstehen betrieblicher Anweisungen

Als maßgebliches Niveau wird in den deutschen Vorschriften grundsätzlich B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens genannt.

Ist eine Lokführer-Stelle ohne Deutschkenntnisse möglich?

Eine reguläre Tätigkeit als Lokführer auf deutscher Eisenbahninfrastruktur ist ohne ausreichende betriebliche Deutschkenntnisse normalerweise nicht möglich.

Die Kommunikation ist sicherheitsrelevant. Der Lokführer muss Anweisungen verstehen, eindeutig antworten und bei Störungen oder Notfällen präzise kommunizieren können.

Auf einzelnen Grenz- oder Durchgangsstrecken können besondere sprachliche Regelungen gelten. Für klassische Stellen im deutschen Regional-, S-Bahn- oder Fernverkehr sollten Bewerber jedoch mit einer verbindlichen Deutschanforderung rechnen.

Welche persönlichen Voraussetzungen gelten?

Lokführer benötigen ein hohes Sicherheitsbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit und die Bereitschaft, auch in unregelmäßigen Schichten zuverlässig zu arbeiten.

Wichtige Eigenschaften sind:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • dauerhafte Aufmerksamkeit
  • schnelle und sichere Entscheidungsfähigkeit
  • technisches Verständnis
  • ruhiges Verhalten bei Störungen
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • regelkonforme Arbeitsweise
  • gute Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit
  • Bereitschaft zur Schichtarbeit
  • klare betriebliche Kommunikation

Welche medizinischen Voraussetzungen gelten?

Triebfahrzeugführer müssen ihre körperliche und psychologische Eignung nachweisen.

Im Rahmen der vorgeschriebenen Untersuchungen können unter anderem geprüft werden:

  • Sehvermögen
  • Farbwahrnehmung
  • Hörvermögen
  • allgemeiner Gesundheitszustand
  • Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit
  • psychologische Eignung
  • mögliche gesundheitliche Einschränkungen

Auch nach Aufnahme der Tätigkeit finden regelmäßige Untersuchungen und Überprüfungen statt.

Wie oft werden Kenntnisse und Eignung überprüft?

Lokführer müssen ihre medizinische Eignung und bestimmte berufliche Kenntnisse regelmäßig erneut nachweisen.

Zu den wiederkehrenden Kontrollen können gehören:

  • medizinische Untersuchungen
  • Überprüfung allgemeiner Fachkenntnisse
  • Überprüfung der Sprachkenntnisse
  • Überprüfung der Fahrzeugkenntnisse
  • Überprüfung der infrastrukturbezogenen Kenntnisse
  • Aktualisierung bei längerer Unterbrechung eines Einsatzes

Die konkreten Termine und Verfahren werden nach den geltenden Vorschriften und den betrieblichen Regelungen organisiert.

Ist Berufserfahrung im Personenverkehr erforderlich?

Bei vielen Stellen werden bereits vorhandene Erfahrung und eine gültige Fahrberechtigung für den Personenverkehr erwartet.

Von Vorteil können sein:

  • Erfahrung mit Regional- oder S-Bahn-Zügen
  • Erfahrung auf deutschen Eisenbahnstrecken
  • Kenntnisse deutscher Signalsysteme
  • Erfahrung mit den eingesetzten Fahrzeugbaureihen
  • Kenntnisse der Türsteuerung und Zugabfertigung
  • Erfahrung im Schicht- und Wochenenddienst
  • Kenntnisse im Umgang mit Betriebsstörungen

Andere Stellen enthalten zunächst eine Anpassungsqualifizierung für neue Fahrzeuge, Strecken oder betriebliche Verfahren.

Gibt es eine Einarbeitung für erfahrene Lokführer?

Ja. Auch erfahrene Lokführer benötigen vor einem neuen Einsatz häufig eine betriebs- und fahrzeugspezifische Qualifizierung.

Eine mögliche Einarbeitung umfasst:

  • Ausbildung auf der vorgesehenen Fahrzeugbaureihe
  • Kenntnisse des Streckennetzes
  • deutsche Betriebs- und Signalverfahren
  • Bedienung der Zugbeeinflussungssysteme
  • Unternehmensrichtlinien
  • Verhalten bei Störungen
  • begleitete Fahrten
  • theoretische und praktische Prüfungen

Erst nach erfolgreichem Abschluss der erforderlichen Qualifizierung ist ein selbstständiger Einsatz möglich.

Kann man als Quereinsteiger Lokführer werden?

Ja. Neben der klassischen Berufsausbildung gibt es bei verschiedenen Eisenbahnunternehmen betriebliche Qualifizierungen für Quereinsteiger.

Die Programme können unter anderem umfassen:

  • allgemeine eisenbahnbetriebliche Grundlagen
  • Signal- und Regelwerkskenntnisse
  • Fahrzeugtechnik
  • Brems- und Zugbeeinflussungssysteme
  • praktische Fahrausbildung
  • Streckenkenntnis
  • Prüfungen für Führerschein und Zusatzbescheinigung

Diese Kategorie richtet sich jedoch hauptsächlich an Bewerber, die bereits als Lokführer qualifiziert sind. Stellen für Quereinsteiger müssen in der jeweiligen Anzeige ausdrücklich entsprechend gekennzeichnet sein.

Wie läuft ein typischer Dienst ab?

Der konkrete Ablauf richtet sich nach Dienstplan, Fahrzeug und Verkehrsleistung.

Ein typischer Dienst kann folgende Schritte umfassen:

  1. Dienstantritt und Übernahme betrieblicher Informationen
  2. Prüfung von Fahrplan und besonderen Anweisungen
  3. Übernahme und Vorbereitung des Fahrzeugs
  4. Kontrolle der Fahrzeug- und Zugdaten
  5. Durchführung der vorgesehenen Zugfahrten
  6. Kommunikation mit Leitstelle und Fahrdienstleitung
  7. Wende- oder Übergabezeiten an Endbahnhöfen
  8. Abstellen oder Übergabe des Fahrzeugs
  9. Dokumentation von Störungen und Abweichungen
  10. Dienstende am vorgesehenen Standort

Welche Arbeitszeiten haben Lokführer?

Da der Personenverkehr an allen Wochentagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten stattfindet, arbeiten Lokführer häufig im Schichtdienst.

Möglich sind unter anderem:

  • Frühschicht
  • Tagesschicht
  • Spätschicht
  • Nachtschicht
  • Wechselschicht
  • Wochenenddienst
  • Feiertagsdienst
  • Bereitschafts- oder Reserveschichten

Die genauen Dienstzeiten, Ruhephasen und Schichtfolgen werden durch den jeweiligen Dienstplan bestimmt.

Kehrt ein Lokführer täglich zurück?

Im Regional- und S-Bahn-Verkehr endet der Dienst häufig am vorgesehenen Einsatz- oder Heimatstandort.

Eine tägliche Rückkehr ist jedoch nicht bei jeder Stelle garantiert. Im Fernverkehr oder bei besonderen Umläufen können auswärtige Dienstenden und Übernachtungen vorgesehen sein.

Achten Sie in der Stellenanzeige auf Angaben wie:

  • fester Einsatzstandort
  • Regional- oder S-Bahn-Verkehr
  • Dienstbeginn und Dienstende am selben Standort
  • auswärtige Übernachtungen
  • wechselnde Einsatzstellen
  • Fernverkehrsumläufe

Was passiert bei einer technischen Störung?

Bei einer Störung muss der Lokführer den Zug sichern, die Situation beurteilen und nach den geltenden betrieblichen Verfahren handeln.

Zu den möglichen Aufgaben gehören:

  • Störung über Anzeigen und Diagnosesysteme erkennen
  • Zug oder Fahrzeug erforderlichenfalls anhalten
  • Fahrdienstleitung oder Leitstelle informieren
  • vorgesehene Maßnahmen zur Störungsbehebung durchführen
  • Fahrgäste oder Zugpersonal informieren
  • betriebliche Anweisungen entgegennehmen
  • Dokumentation der Störung

Welche Maßnahmen der Fahrer selbst durchführen darf, hängt von Fahrzeug, Störung und betrieblicher Qualifikation ab.

Wie wichtig ist die Kommunikation?

Eine klare und eindeutige Kommunikation ist ein zentraler Bestandteil der sicheren Eisenbahnbetriebsführung.

Lokführer kommunizieren unter anderem mit:

  • Fahrdienstleitern
  • Betriebs- und Verkehrsleitstellen
  • Disponenten
  • Zugbegleitpersonal
  • Werkstattmitarbeitern
  • Rangierpersonal
  • Notfallmanagement

Bei sicherheitsrelevanten Gesprächen müssen Informationen vollständig verstanden, korrekt wiederholt und eindeutig bestätigt werden.

Wie setzt sich die Vergütung eines Lokführers zusammen?

Die Vergütung hängt vom Verkehrsunternehmen, Tarif- oder Arbeitsvertrag, der Berufserfahrung, dem Einsatzbereich und den Arbeitszeiten ab.

Einfluss auf die Auszahlung können unter anderem haben:

  • Grundvergütung
  • Berufserfahrung
  • Regional-, S-Bahn- oder Fernverkehr
  • Nachtarbeit
  • Sonntags- und Feiertagsdienste
  • Mehrarbeit
  • Bereitschafts- oder Reserveschichten
  • auswärtige Dienste
  • betriebliche oder tarifliche Zuschläge
  • persönliche steuerliche Merkmale

Die konkrete Vergütung und ihre Zusammensetzung stehen in der jeweiligen Stellenanzeige oder im zugrunde liegenden Tarif- beziehungsweise Arbeitsvertrag.

Worauf sollte ich vor der Bewerbung achten?

Vergleichen Sie die Stellen anhand des Einsatzbereichs und der konkret erforderlichen Qualifikationen.

Wichtige Angaben sind:

  • Regional-, S-Bahn- oder Fernverkehr
  • Fahrzeugbaureihe
  • erforderlicher Triebfahrzeugführerschein
  • Klasse oder Unterklasse der Zusatzbescheinigung
  • deutsche Betriebs- und Signalkenntnisse
  • erforderliche Streckenkenntnis
  • Zugbeeinflussungssysteme
  • Sprachniveau
  • Einsatz- und Dienstort
  • feste oder wechselnde Schichten
  • Wochenend- und Feiertagsarbeit
  • auswärtige Übernachtungen
  • Anpassungsqualifizierung oder Einarbeitung
  • Vergütung und Zuschläge

Verbindlich sind ausschließlich die Anforderungen und Bedingungen der jeweiligen Stellenanzeige.

Wie bewerbe ich mich als Lokführer?

Wählen Sie eine passende Stellenanzeige aus und senden Sie Ihre Bewerbung über das dort bereitgestellte Formular.

Halten Sie möglichst folgende Angaben bereit:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Triebfahrzeugführerschein
  • vorhandene Zusatzbescheinigungen
  • Klasse A, B, B1 oder B2
  • gefahrene Fahrzeugbaureihen
  • vorhandene Streckenkenntnisse
  • Kenntnisse von Signal- und Zugbeeinflussungssystemen
  • Berufserfahrung im Personenverkehr
  • deutsche Sprachkenntnisse
  • bevorzugter Einsatzbereich
  • möglicher Eintrittstermin

Weitere Positionen finden Sie in der Übersicht aller aktuellen Stellenangebote.

Häufige Fragen zu Lokführer-Jobs

Was ist die richtige deutsche Berufsbezeichnung für einen Zugmaschinisten?

Die gebräuchlichsten Bezeichnungen sind Lokführer und Triebfahrzeugführer. „Lokführer“ wird besonders häufig in Stellenanzeigen und in der Alltagssprache verwendet.

Ist ein Zugführer ein Lokführer?

Nein. Der Lokführer führt das Triebfahrzeug. Der Zugführer übernimmt je nach Unternehmen andere Aufgaben im Zugbetrieb.

Welche Aufgaben hat ein Lokführer?

Ein Lokführer bereitet das Fahrzeug vor, führt den Zug, beachtet Signale und Fahrplanvorgaben und reagiert bei technischen oder betrieblichen Störungen.

Was ist ein Triebfahrzeugführerschein?

Der Triebfahrzeugführerschein bestätigt grundlegende Voraussetzungen wie medizinische und psychologische Eignung sowie allgemeine Fachkenntnisse.

Was ist eine Zusatzbescheinigung?

Die Zusatzbescheinigung legt fest, welche Fahrzeuge ein Lokführer führen darf und für welche Infrastruktur und betrieblichen Systeme er qualifiziert ist.

Reicht ein EU-Triebfahrzeugführerschein für eine Stelle aus?

Nicht allein. Für den konkreten Einsatz wird zusätzlich eine passende Zusatzbescheinigung mit den erforderlichen Fahrzeug- und Infrastrukturkenntnissen benötigt.

Was bedeutet B1 bei Lokführern?

B1 kann in der Zusatzbescheinigung die Beschränkung auf Zugfahrten im Personenverkehr bezeichnen. Das darf nicht mit dem gleichnamigen Sprachniveau verwechselt werden.

Welche Deutschkenntnisse werden benötigt?

Für die betriebliche Kommunikation auf deutscher Eisenbahninfrastruktur werden grundsätzlich Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau verlangt.

Kann man ohne Deutschkenntnisse als Lokführer arbeiten?

Für reguläre Einsätze auf deutscher Infrastruktur ist das normalerweise nicht möglich, da die sichere Kommunikation mit Fahrdienstleitung und Leitstelle gewährleistet sein muss.

Was ist Streckenkenntnis?

Streckenkenntnis umfasst die für eine sichere Fahrt notwendigen Kenntnisse über Bahnhöfe, Geschwindigkeiten, Gefälle, Betriebsstellen und örtliche Besonderheiten.

Braucht ein Lokführer eine Berechtigung für jede Fahrzeugbaureihe?

Der Fahrer benötigt nachgewiesene Kenntnisse für die Fahrzeuge, die er führen soll. Bei einer neuen Baureihe ist normalerweise eine zusätzliche Qualifizierung erforderlich.

Kann ein Güterzuglokführer im Personenverkehr arbeiten?

Das ist möglich, wenn er die für den Personenverkehr erforderlichen Fahrzeug-, Infrastruktur- und betrieblichen Qualifikationen erwirbt.

Arbeiten Lokführer im Schichtdienst?

Ja. Früh-, Spät-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste gehören bei vielen Personenverkehrsstellen zum Arbeitsmodell.

Kehrt ein Lokführer täglich zurück?

Im Regional- und S-Bahn-Verkehr ist das häufig der Fall. Im Fernverkehr können auswärtige Dienstenden und Übernachtungen vorgesehen sein.

Gibt es Stellen für Quereinsteiger?

Einige Eisenbahnunternehmen bieten betriebliche Qualifizierungen für Quereinsteiger an. Andere Stellen setzen einen vorhandenen Triebfahrzeugführerschein und Berufserfahrung voraus.

Welche medizinischen Untersuchungen sind erforderlich?

Geprüft werden unter anderem Seh- und Hörvermögen, allgemeine Gesundheit sowie psychologische Eignung und Konzentrationsfähigkeit.

Wie hoch ist die Vergütung eines Lokführers?

Die Vergütung hängt von Verkehrsunternehmen, Tarif- oder Arbeitsvertrag, Erfahrung, Schichtmodell und möglichen Zuschlägen ab. Maßgeblich ist die jeweilige Stellenanzeige.

Wo finde ich aktuelle Lokführer-Stellen?

Die aktuell verfügbaren Angebote finden Sie oberhalb dieses Kategorietextes. Öffnen Sie eine Anzeige, um Fahrzeug, Strecke, Schichten, Qualifikationen und Vergütung zu vergleichen.

Jetzt einen Job als Lokführer finden

Vergleichen Sie aktuelle Stellenangebote für Lokführer und Triebfahrzeugführer im Personenverkehr und wählen Sie eine Position, die zu Ihren Fahrzeug-, Strecken- und Sprachkenntnissen passt.

Alle Informationen zu Fahrzeugbaureihe, Zusatzbescheinigung, Einsatzgebiet, Dienstplan, Vergütung und Anforderungen finden Sie direkt in der jeweiligen Stellenanzeige.